Auf der Rückreise nach Münster legte die Klasse einen Halt in Herleshausen ein, dem Geburtsort der Klassenlehrerin. Dieser Ort war einer der wichtigsten Grenzübergänge zwischen der DDR und der BRD.


Blaues-Wunder-Denkmal
Hier sehen wir die Schüler auf einer kleinen Brücke, die zwei sehr nah zusammenliegende Dörfer (Lauchröden im Osten - Herleshausen im Westen) miteinander verbindet. Viele Familien waren damals leider getrennt. Zu DDR-Zeiten war die Brücke zerstört. Der Grenzverlauf richtete sich nach den Windungen der Werra, hier verlief die Grenze genau in der Flussmitte.

Der ehemalige Bürgermeister des hessischen Dorfes Herleshausen vermittelte den Schülern anhand großformatiger Bilder, wie es dort früher ausgesehen hat und erzählte von den Geschehnissen und großen Gefühlen, die die Grenzbevölkerung zur Zeit der "Wende" (des Mauerfalls) an ebendieser Stelle erlebt habt. So konnte den Schülern ein authentischer Einblick in die Zeit der deutschen Teilung vermittelt werden.

Der letzte Halt auf der Rückreise war dann noch ein Besuch des sehr gut ausgestatteten Grenzmuseums in Bad Soden-Attendorf.
Betrachtet man den Besuch Buchenwalds, die Ost-West-Erlebnisse in Weimar sowie die Rückreise entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze zwischen Hessen und Thüringen, so kann man sagen, dass unsere Schüler auf den Spuren der deutschen Geschichte in Vergangenheit und Gegenwart gewandelt sind und sicherlich bleibende Eindrücke gewonnen haben.

Die 10b am ehemaligen Flusssperrwerk Herleshausen -Wartha. Ein Durchschwimmen unter der Brücke war unmöglich, Fluchtversuche ehemaliger DDR-Bürger durch die Werra mussten also scheitern.







